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📜 Christuskirche Neuenhaßlau

Kultur & Regionalgeschichte · bei Neuenhaßlau

Moderne evangelische Kirche von 1958 mit Buntglasfenstern des Künstlers Tobias Kammerer.

📖 Teil des Themas: Heimatvertriebene prägen die Region

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Auf einen Blick

Epoche
Moderne (Nachkriegszeit)
Jahr
1958
Konfession
evangelisch

Wissenswertes

Bereits 1343 stifteten der Ritter Rudolf von Rückingen und seine Frau Metze eine Kapelle in Neuenhaßlau; sie verfiel bis etwa Mitte des 16. Jahrhunderts. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchsen die Dörfer durch den Zuzug von Vertriebenen und Flüchtlingen stark: 1958 hatte Neuenhaßlau 2.160 Einwohner, davon 878 Neubürger, unter ihnen zahlreiche Ungarndeutsche, die als treue Kirchgänger die evangelische Gemeinde prägten. Für die wachsende Gemeinde wurde am Erntedankfest 1949 eine Notkirche — eine Baracke auf Steinsockel — geweiht. Das Provisorium wurde rasch zu klein; die heutige Christuskirche wurde 1958 nach Plänen des Architekten Georg Reuther errichtet (Grundsteinlegung 13. April, Weihe am 4. Advent, 21. Dezember 1958). Bei der Sanierung 1997 erhielt sie die markanten Kirchenfenster des Künstlers Tobias Kammerer. Adresse: Bornwiesenweg 3.

Lage

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Quellen & Weiterführendes

Datenbasis: OpenStreetMap (way/155700679), Lizenz ODbL